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Pharmazeutische Betreuung

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Unter pharmazeutischer Betreuung versteht man die konsequente Wahrnehmung der Verantwortung des Apothekers für die Arzneimitteltherapie. Das bedeutet, dass Arzt, Patient und Apotheker im Sinne einer besseren und effizienteren Arzneitherapie enger zusammenarbeiten.

Pharmazeutische Betreuung

  • Pharmazeutische Betreuungist ein Konzept, mit dem durch stärkere Einbeziehung des Apothekers die vom Arzt und Patienten angestrebten therapeutischen Ziele besser und sicherer erreicht werden sollen;
  • bedingt unverzichtbar die Kooperation von Arzt, Apotheker und Patient;
  • greift nicht in die diagnostische und therapeutische Hoheit des Arztes ein;
  • kann indikationsbezogen wie z.B. bei Patienten mit chronisch-obstruktiven Atemwegserkrankungen umgesetzt werden;
  • hat einzig zum Ziel, durch bessere Kooperation von Apotheker und Arzt in der Arzneimitteltherapie und Arzneimittelanwendung die gesundheitsbezogene Lebensqualität des Patienten zu verbessern.

Beispiel chronisch-obstruktive Lungenerkrankung

Zur pharmazeutischen Betreuung eines COPD -Patienten (Patient mit chronisch-obsturktiver Lungenerkrankung) können im Rahmen der pharmazeutischen Betreuung folgende Dinge gehören:

  • Unterstützung bei und Beratung zur Raucherentwöhnung
  • Verstärkung der ärztlichen Beratung zur medikamentösen Therapie und Erklärung der Medikamente (Dauertherapie, Exazerbation)
  • Erklärung der Anwendung der Medikamente, inkl. Füllungsgrad und Reinigung
  • Erklärung der Anwendung der Inhalationshilfen, inkl. Reinigung
  • Erklärung des Umgehens mit dem Peak-flow-Meter (wenn angezeigt) und Anleitung zum Selbstmanagement
  • Angstabbau bezüglich der (medikamentösen) Therapie, besonders bei der Anwendung von inhalativen und besonders oralen Glukokortikoiden
  • Beobachtung und Begleitung der Selbstmedikation des Patienten, z. B. bezüglich Expektorantien oder Antitussiva